

Ankerkraut wurde 2013 gegründet, 2022 von Anne und Stefan Lemcke an den Konzernriesen Nestlé verkauft und 2025 von den beiden zurückgeholt. Dazwischen lagen ein Shitstorm, der alles auf Pause gesetzt hat, vier Jahre Social-Media-Stille, eine körperliche und mentale Transformation und das Gefühl, das einfach nicht verschwinden wollte: Da ist noch was unfertig. Stefan hat in Startups investiert, Anne hat sich zurückgezogen. Beide haben gemerkt, dass sie nicht den Typ abgeben, der um elf Uhr die Roséflasche aufmacht und aufs Boot steigt. Sie arbeiten gerne, das war auch nie das Problem.
Im zweiten Gespräch mit Sven Rittau – das erste war 2019, noch ohne Anne – sprechen beide mit einer Direktheit, die man von Gründerinnen und Gründern nach einem erfolgreichen Exit selten hört. Über den Verkaufsprozess, den man nicht wirklich als Abschluss fühlen konnte, über die strukturelle Unfähigkeit von Konzernen, kleine Marken am Leben zu lassen und über das neue Ankerkraut. Ohne InvestorInnen, ohne Wachstumsdruck, ohne jemanden, der die Gewinnausschüttung blockiert, aber mit einem kalten Markt, einem neuen LEH-Partner und der Überzeugung, dass eine Marke, die für etwas steht, immer eine Chance hat.
✨ Du möchtest in Sachen E-Commerce immer auf dem Laufenden gehalten werden, willst alle News zur K5 Konferenz mitbekommen und keine Folge unserer K5 Podcasts verpassen? Dann abonniere jetzt unseren K5 Newsletter! Hier informieren wir Dich wöchentlich über die spannendsten und wichtigsten Themen der digitalen Handelswelt. Neben den aktuellen Folgen unserer K5 Podcasts und den neuesten Artikeln auf dem K5 Blog, erhältst Du hier auch Markteinordnungen und Inspirationen von den Experten der Branche, alle News zur K5 Konferenz, den K5 MEETups und vieles mehr. Also bleibe up to date und abonniere den Newsletter ✨
