
Commerce ist gerade (oder mal wieder, das ist Ansichtssache) dabei, sich neu zu sortieren. Nicht zum ersten und sicher auch nicht zum letzten Mal, aber diesmal ein Stückchen spürbarer, grundsätzlicher. Wachstumsversprechen bröckeln, Effizienz rückt wieder in den Fokus, KundInnen sind kritischer, Kanäle fragmentierter, Organisationen komplexer. Die einfache Zeit des „mehr Budget rein, mehr Umsatz raus“ ist vorbei. Umso spannender ist die Frage: Was macht heute – und in den kommenden Jahren – wirklich gute Commerce-Teams aus?
Wir haben fünf ExpertInnen aus allen Winkeln des (digitalen) Handels um ihre Perspektive und ihre Einschätzung gebeten, um eine, wenn auch nicht vollumfängliche, aber doch mindestens realistische Antwort auf diese Frage zu finden. Unsere ExpertInnen und ihre Statements stammen aus ganz verschiedenen Unternehmensrealitäten: D2C-Marke, Mittelstand, Startup, Consumer Brand, Premium Retail. Genau darin liegt ihre Stärke. Denn sie zeigen: Es gibt nicht das eine perfekte Setup. Aber es gibt klare Muster, Haltungen und Fähigkeiten, die erfolgreiche Commerce-Teams heute teilen.

Wenn ich gefragt werde, was ein wirklich gutes Commerce-Team heute ausmacht, dann blicke ich oft auf unsere eigene Reise bei MissPompadour zurück. Wir haben eine Branche digitalisiert, von der viele sagten: „Farbe online verkaufen? Das funktioniert nicht.“ Dass wir es doch geschafft haben, liegt nicht an irgendeinem geheimen Algorithmus, sondern an der Haltung der Menschen, mit denen ich jeden Tag arbeite.
Für mich definieren sich moderne Commerce-Teams über drei Dinge: ein spezielles Mindset, die richtigen Skills und Tools, die Nähe schaffen statt Distanz.
Das wichtigste Element in meinem Team ist das Mindset. Ich sage immer: Wir müssen „einfach machen“. Ein modernes Team darf nicht in endlosen Analysen erstarren. Wir brauchen den Mut, Entscheidungen zu treffen und auch mal Dinge auszuprobieren, die vielleicht ein bisschen verrückt klingen.
Gute Teams brauchen eine radikale Kundenzentrierung. Wir verkaufen keine Dosen mit Farbe; wir verkaufen das Gefühl, das eigene Zuhause schöner zu machen. Mein Team muss die psychologischen Barrieren der Kunden verstehen – zum Beispiel die Angst, beim DIY-Projekt etwas falsch zu machen. Wir müssen diese Angst durch Empathie und Sicherheit ersetzen. Wer unsere Produkte nicht selbst liebt, kann diese Leidenschaft auch nicht transportieren.
Früher war E-Commerce rein transaktional: Ware gegen Geld. Heute ist es Beziehungsarbeit. Deshalb achte ich bei meinem Team auf ganz bestimmte Fähigkeiten:
Beratung auf Augenhöhe: Viele unserer Mitarbeiter waren früher selbst Fans der Marke. Sie beraten unsere Kunden via WhatsApp oder Social Media nicht wie Verkäufer, sondern wie eine gute Freundin. Das ist ein Skill, den man kaum lernen kann – man muss ihn fühlen.
Community-Finesse: Es reicht nicht mehr, nur Anzeigen zu schalten. Mein Team muss verstehen, wie man eine Bewegung moderiert. Ob auf TikTok, Instagram oder in unserer eigenen App: Wir müssen organisch wachsen, indem wir echten Mehrwert bieten und Inspiration liefern.
Interdisziplinäres Denken: Die Zeit der Silos ist vorbei. Marketing, Technik und Kundenservice müssen ineinandergreifen. Jeder bei uns muss verstehen, wie das Gesamterlebnis für den Kunden aussieht.
Tools dürfen niemals Selbstzweck sein. Ein gutes Team nutzt Technik, um dem Kunden näher zu kommen. Wir setzen massiv auf Social Commerce und Messenger-Dienste wie WhatsApp, weil das die Hürden für den Kunden senkt. Unsere eigene Community-App ist für mich das Herzstück, weil wir uns damit unabhängig von den Launen der großen Plattform-Algorithmen machen. Ich nutze Daten und Kennzahlen zwar zur Orientierung, aber die letzte Entscheidung treffen bei uns immer Menschen, die ihre Intuition nicht an der Garderobe abgegeben haben.
Mein Fazit: Ein erstklassiges Commerce-Team ist für mich wie ein Speedboot – agil, entscheidungsfreudig und immer nah an der Brandung. Wir verbinden technisches Know-how mit der Wärme einer persönlichen Beratung. Wer nur verkauft, verliert in der heutigen Zeit. Wer aber inspiriert und seine Kunden auf ihrer Reise begleitet, der gewinnt die Zukunft des Handels. Genau diesen Geist atmet MissPompadour – und genau das erwarte ich von jedem, der diesen Weg mit mir geht.
Video-Tipp
Viele unserer K5 Podcastfolgen gibt es auch in voller Länge auf unserem YouTube-Channel K5 - Future Retail, z.B. die Folge mit Astrid Reintjes von MissPompadour. Reinschauen lohnt sich, denn es gilt: #LearnFromTheBest!

Organisationen und Marken wie wir stehen heute unter massivem Transformationsdruck. Die Grenzen zwischen Online und Offline lösen sich auf, Kundinnen und Kunden erwarten nahtlose Journeys. Marken müssen über alle Touchpoints hinweg konsistent, relevant und aktivierend auftreten. Bei Börlind haben wir uns in 2025 intensiv die Frage gestellt: Wie müssen wir uns organisatorisch, kulturell und markenstrategisch weiterentwickeln, um in diesem Umfeld nicht nur mitzuhalten, sondern voranzugehen?
Die Antwort war ein tiefgreifender Change: weg von getrennten Offline-/Online-Logiken, weg vom klassischen Sell-in-Denken und weg vom Gießkannenprinzip in der Zielgruppenansprache – hin zu einer fokussierten, kundenzentrierten, Omnichannel-Sellout-Ausrichtung. Teil dieses Changes ist ein neuer Schnitt von Verantwortlichkeiten und die Schaffung eines global agierenden Commerce & Media Teams, das ab sofort alle kommerziellen, kommunikativen und aktivierenden Maßnahmen orchestriert.
Unser Anspruch: markenkonsistent Sichtbarkeit schaffen, Relevanz erzeugen und Sellout-Wachstum vorantreiben. Oder auch: Kunden gewinnen, begeistern und langfristig binden. Immer kundenzentriert, Omnichannel und kanalübergreifend wirksam – global wie lokal. Was macht gute Commerce-Teams heute aus meiner Sicht aus?
Erfolgreiche Teams kombinieren tiefe Expertise mit breiter kanalübergreifender Kompetenz. Heute reicht es nicht mehr, „nur“ Online, „nur“ Performance Media oder „nur“ Offline-Retail zu können. Moderne Profile denken vernetzt: Daten- & KPI-Kompetenz, Performance-Denken, Markenverständnis, Kreativität und technologische Sicherheit müssen sich gegenseitig verstärken. Silos bremsen – T-Shapes beschleunigen.
Tools sind kein Selbstzweck. Commerce-Teams brauchen skalierbare Shop- und CRM-Landschaften, smarte Media-Setups, effiziente Content- und Workflow-Strukturen und Reporting-Stacks, die Transparenz schaffen. Entscheidend ist nicht der Tool-Fetisch, sondern die Fähigkeit, Technologie klar auf Sellout, Customer Lifetime Value und Markenwirkung auszurichten.
Das Mindset ist der wahre Differenzierer. Erfolgreiche Commerce-Teams verstehen Commerce nicht als Abfolge einzelner Kampagnen, sondern als ganzheitliche Customer Journey. Sie denken nicht in Abteilungsgrenzen, sondern entlang der gesamten Wertschöpfung. Und sie fokussieren sich nicht auf Kanäle, sondern auf Nutzungssituationen, reale Kundenbedürfnisse und die Chancen, die daraus entstehen. Sie sehen Potenziale vor Problemen – und sie können Mitmenschen, Kunden und Communities begeistern, mobilisieren und mitnehmen.
Was bedeutet dieses Mindset konkret im Alltag eines Commerce-Teams? Aus meiner Sicht vor allem Folgendes: – Radikale Kundenzentrierung: Entscheidungen starten beim Kundenproblem – nicht beim Kanal. – Omnichannel-Logik: Touchpoints werden nicht isoliert optimiert, sondern entlang der Journey orchestriert. – Sellout als Leitstern: Erfolg heißt Wirkung beim Konsumenten – nicht Bestückung von Regalen. – Chancen- & Potenzialblick: Commerce heißt Hebel finden, priorisieren und skalieren – statt sich in Hindernissen zu verlieren. – Begeistern & mitreißen: Gute Commerce-Leute schaffen Energie, Alignment und Ownership – intern wie extern.
Die besten Strategien und Tools bringen nichts, wenn der Teamspirit nicht stimmt. Teams funktionieren nur, wenn Menschen mit Freude arbeiten, Verantwortung übernehmen dürfen und sollen, und sich als Teil eines gemeinsamen Ziels verstehen. Das ist einer der großen Vorteile eines mittelständischen Unternehmens: weniger Politik, mehr Ownership; weniger Rollen, mehr Wirkung; weniger Ego, mehr Wir. Bei Börlind folgen wir da unserem Jahresmotto 2026: „Innen stark & außen wirksam“.
Ein starkes Commerce-Team entsteht dort, wo Vertrauen herrscht, Mut belohnt wird und Leistung nicht durch Kontrolle, sondern durch Verantwortung entsteht.
Am Ende zeichnen sich starke Commerce-Teams heute nicht durch einzelne Disziplinen, Tools oder Kanäle aus – sondern durch ihre Fähigkeit, integriert zu denken, schnell zu handeln und gemeinsam Wirkung zu erzeugen. Sie vereinen Skills, Technologie, Mindset und Kultur zu einem schlagkräftigen Ganzen. Sie agieren kundenzentriert, datengetrieben und dennoch kreativ. Sie können Menschen begeistern – und sie funktionieren nur dann wirklich gut, wenn Verantwortung getragen wird, Teamspirit gelebt wird und Freude an der gemeinsamen Leistung spürbar ist. Genau diese Kombination macht Commerce-Teams heute entscheidungs- und zukunftsfähig.

Ein gutes Commerce-Team hat für mich drei Aufgaben: für Traffic und neue Kundinnen und Kunden zu sorgen, diese zu konvertieren. Und mehr denn je Retention sicherzustellen. Mehr ist es eigentlich nicht.
Die Herausforderung liegt aus meiner Sicht darin, diese drei Disziplinen gleichzeitig gut und profitabel zu beherrschen. Gerade deshalb schauen wir bei zeroLabs als kleines Startup sehr genau auf die Zahlen, und das von Anfang an, ob CACs, AOV, Deckungsbeiträge und so weiter.
Das wird aus meiner Sicht ab 2026 und darüber hinaus noch relevanter: Wer Commerce verantwortet, muss seine Zahlen kennen und im Griff haben. Denn nur wenige Marken können es sich dauerhaft leisten, Neukundinnen und Kunden stark unprofitabel einzukaufen und erst später über E-Mail zu refinanzieren.
Für mich ist deshalb der Maschinenraum, das Handwerkliche, relevanter denn je.

Commerce-Teams haben sich in den letzten Jahren stark gewandelt – und das aus gutem Grund. In einer Welt, in der der Onlinehandel und die Community mehr denn je im Mittelpunkt stehen, braucht es die richtigen Skills, Tools und vor allem das passende Mindset, um erfolgreich zu sein. Bei hitschies gehen wir diesen Weg aktiv, sowohl im B2B- als auch im B2C-Bereich.
Wir bei hitschies verkaufen nicht einfach Produkte, wir verkaufen, was unsere Friends (Community von hitschies) sich wünschen. Es geht nicht mehr darum, Produkte auf den Markt zu werfen, sondern genau das zu bieten, was unsere Friends lieben. Dabei ist Kommunikation und Interaktion mit unseren Friends entscheidend. Wir hören zu, sammeln Feedback und analysieren, was die Bedürfnisse unserer Zielgruppe sind – und das Wichtigste: reagieren darauf.
Ein weiteres Schlüsselelement für uns ist das Community-Building. Ein gutes Commerce-Team geht weit über den bloßen Verkauf hinaus – es integriert und baut eine loyale Community auf. Bei hitschies setzen wir deshalb auf starke Loyalty-Programme, Social Media und Social Commerce. Unser Ziel ist es, eine Friends-Basis zu schaffen, die sich mit uns und unserer Marke identifiziert und sie als Love Brand anerkennt.
Durch regelmäßige Interaktionen auf unseren Social-Media-Kanälen, besonders auf TikTok, schaffen wir eine aktive Community, die unsere Produkte liebt und sie begeistert weiterträgt. Unser Leitmotiv: „Community First!“ Unsere Social-Media-Kanäle sind mehr als nur Verkaufsplattformen, sie sind Werkzeuge, um authentische Verbindungen mit unseren Friends aufzubauen. Es geht darum, Mehrwert zu liefern und echte Beziehungen zu pflegen.
Tools spielen eine entscheidende Rolle in unserer Strategie. Wir nutzen Shopware für unseren Onlineshop, um B2B und B2C reibungslos zu bedienen, dabei aber auch den neuesten Trends im E-Commerce gerecht zu werden. Zusätzlich haben wir einen TikTok-Shop, der über unseren hitschies TikTok-Kanal zugänglich ist. So verbinden wir Social Media direkt mit E-Commerce und erreichen unsere Community dort, wo sie aktiv ist.
Für uns ist es nicht nur ein Trend, sondern eine Notwendigkeit, Commerce mit Social Media zu verbinden, um langfristig erfolgreich zu bleiben. Mit einer kreativen Ansprache über Kanäle wie TikTok, Instagram, YouTube und LinkedIn bleiben wir nah an unseren Friends und wissen, was sie möchten.
Ein gutes Commerce-Team ist heute nicht nur eine Verkaufsabteilung. Es ist ein kreatives, dynamisches Team, das mit unseren Friends interagiert, ihnen zuhört, mit den richtigen Tools arbeitet und stets ein Mindset verfolgt, das KundInnen und ihre Wünsche in den Mittelpunkt stellt. Bei hitschies stellen wir sicher, dass wir in jedem Bereich, ob B2B, B2C oder Social Commerce, stets einen Schritt voraus sind und eine loyale, engagierte Community schaffen, die langfristig mit uns wächst.
Video-Tipp
Noch mehr First Hand Insights von BÖRLIND, hitschler und vielen weiteren Playern gab es auch auf der K5 2025. Die Aufzeichnungen findest Du in voller Länge in unserer Mediathek und auf YouTube.
Jetzt reinschauen!

Wenn ich darüber nachdenke, was erfolgreiche Commerce-Teams heute wirklich ausmacht, lande ich weniger bei Tools, Strukturen oder Organigrammen – und immer wieder bei Menschen. Bei ihrer Haltung, ihrer Art zu arbeiten und dem Anspruch, gemeinsam etwas zu bewegen.
Genau diese Aspekte sind der rote Faden in meinen Teams und prägen, worauf ich bei Neueinstellungen wie auch in der täglichen Zusammenarbeit besonderen Wert lege.
Im Kern geht es um Mindset. Offenheit für Neues, echte Kundenzentrierung, Kommunikationsstärke und Ownership bilden für mich das Fundament erfolgreicher Commerce-Teams. Ergänzt werden diese Haltungen durch Analyseskills und unternehmerisches Denken.
Fachliche Skills, Tool-Know-how oder Systemerfahrung sind je nach Rolle wichtig – aber nachrangig. Sie lassen sich lernen. Haltung und Arbeitsweise deutlich schwerer.
Commerce verändert sich permanent – Märkte, Technologien, Erwartungen. Ich suche Menschen, die Veränderung nicht nur akzeptieren, sondern aktiv gestalten wollen. Die Lust haben zu lernen, zu experimentieren und Erkenntnisse offen zu teilen. Das gilt für neue Tools, für KI genauso wie für das Hinterfragen bestehender Routinen. Nicht jede Veränderung ist automatisch ein Fortschritt, und bewahrende Perspektiven haben ihren Platz. Entscheidend ist die Bereitschaft, offen zu bleiben und konstruktiv an Weiterentwicklung mitzuwirken.
Bei Breuninger stehen unsere KundInnen im Mittelpunkt – online wie stationär. Unser Anspruch ist es, ein inspirierendes Angebot zu schaffen und Gastgeber aus Überzeugung zu sein. Dafür braucht es die Fähigkeit, die Bedürfnisse unserer KundInnen wirklich zu verstehen, sie in Entscheidungen zu übersetzen und das Sortiment sowie die Customer Experience konsequent weiterzuentwickeln.
Unsere Teams arbeiten überwiegend remote. Umso wichtiger ist eine klare, strukturierte und wertschätzende Kommunikation. Gut geführte Meetings, Transparenz in Entscheidungen und bewusst gestalteter Austausch sind dafür die Basis – auch jenseits reiner Status-Updates.
Gleichzeitig darf der persönliche Faktor nicht verloren gehen. Wir treffen uns regelmäßig auch vor Ort, kommen aus unterschiedlichen Regionen zusammen und nehmen uns bewusst Zeit für Austausch, Diskussion und gemeinsames Arbeiten.
Diese Treffen schaffen Nähe, Vertrauen und gemeinsame Energie. Sie sind der Kitt, der uns verbindet – und die positive Stimmung aus diesen Tagen trägt unsere Zusammenarbeit durch den Remote-Alltag über das Jahr hinweg.
Entscheidend ist dabei auch die Frage, wie wir miteinander arbeiten wollen: offen, respektvoll und auf Augenhöhe. Commerce funktioniert nicht in Silos. Erfolgreiche Zusammenarbeit bedeutet, unterschiedliche Perspektiven zusammenzubringen, Zielkonflikte konstruktiv zu moderieren und bereichsübergreifend mit Stakeholdern tragfähige Lösungen zu entwickeln.
Die Themen werden komplexer, Abhängigkeiten vielfältiger. Ownership bedeutet für mich, Verantwortung zu übernehmen – und sie konsequent in Umsetzung zu übersetzen. Priorisieren, strukturieren, Entscheidungen vorantreiben und Themen zuverlässig zum Abschluss bringen. Operative Exzellenz zeigt sich dort, wo aus Ideen Ergebnisse werden und Wertbeiträge tatsächlich im Business ankommen.
Daten sind reichlich vorhanden. Die eigentliche Kompetenz liegt darin, die richtigen Fragen zu stellen, relevante Daten zu identifizieren, sie einzuordnen und daraus klare Handlungsempfehlungen abzuleiten.
Welche Wirkung hat meine Entscheidung auf Ergebnis, Kundenerlebnis und Organisation? Wo liegen die größten Hebel, was kann ich selbst bewegen, wo brauche ich Unterstützung? Wer unternehmerisch denkt und handelt, macht den Unterschied.
In einem Umfeld, das immer komplexer und schneller wird, sind es also nicht die Tools, die den Unterschied machen. Es sind Teams mit Haltung, Klarheit und dem Willen, gemeinsam Verantwortung zu übernehmen. Das ist für mich die entscheidende Fähigkeit im Commerce.
So unterschiedlich die Perspektiven und Tätigkeitsfelder unserer ExpertInnen sind, sie laufen auf einen gemeinsamen Kern hinaus: Commerce-Erfolg ist heute weniger eine Frage einzelner Kanäle oder Tools und viel mehr eine Frage von Haltung, Organisation und Exzellenz im Detail.
Starke Commerce-Teams verbinden Kundennähe mit Zahlenklarheit, Geschwindigkeit mit Substanz, Technologie mit Menschlichkeit. Sie denken in Journeys statt in Silos, übernehmen Verantwortung statt Zuständigkeiten zu verwalten und verstehen, dass nachhaltiges Wachstum im Maschinenraum beginnt, aber im Kopf und im Herzen der KundInnen entschieden wird.
Vielleicht ist genau das die wichtigste Erkenntnis: Die Zukunft des Commerce wird nicht von einzelnen Disziplinen gewonnen. Sondern von Teams, die bereit sind, gemeinsam zu lernen, zu führen und Wirkung zu erzeugen.

