3 Faktoren für ein erfolgreiches Startup

3 Faktoren für ein erfolgreiches Startup

Startups sind überall, es gibt sie wie Sand am Meer. Und es ist nicht nur eine Frage des richtigen Zeitpunktes, ob ein Startup erfolgreich ist oder nicht. Da zählen weitaus mehr Faktoren dazu. 3 Startups aus den Bereichen Fashion, Food und Sport könnte man als Paradebeispiel nehmen, wenn es darum geht “how to start up”.
Neugründern, oder denen, die es gerne werden wollen, muss man allerdings einen Zahn bereits vorweg ziehen: ein Pauschalerfolgsrezept gibt es nicht. Was bei dem einem funktioniert, funktioniert nicht zwangsläufig bei jedem anderen Modell. Warum dann dieser Beitrag?
Weil inspirieren unter Umständen hilfreicher sein kann als bloßes kopieren. Also, here we go.

 

Make the most of it: Die richtige App für die richtige Zielgruppe

Hip teens don’t wear blue jeans. So sehr wie die eine Generation diesen Song kennt und feiert, genauso wenig weiß sie mit folgendem Shootingstar umzugehen. Aber eine Frau hat sich die Ahnungslosigkeit dieser Generation zu nutze gemacht und mit ihrer App den Nerv einer ganz anderen getroffen: Die Fashion-App Yeay richtet sich gezielt an die Generation Z.
Also an den Jahrgang 1995 und aufwärts.
Yeay ist eine mobile Commerce Plattform, auf der die Nutzer gebrauchte Klamotten verkaufen können. Mit dem entscheidenden Unterschied zu ähnlichen Apps, dass sie das ausschließlich mithilfe von Videos machen. Video und mobile scheint eine Kombination zu sein, die wie für Teenager unserer Zeit gemacht ist. Denn gerade diese Zielgruppe ist – unter Umständen auch dank Snapchat und Instagram – hauptsächlich mobile unterwegs. Die Generation Z weiß durch diese Apps, wie man Videos kreiert und sich inszeniert.

 
Das Ganze ist mittlerweile so erfolgreich, dass Yeay auch die Teenager im Rahmen von Affiliate- und Influencer-Marketing mit Brands zusammenführt. Denn neben eigenem Marketing, können Brands ihre Produkte durch Influencer über ihre Channels auf Yeay vertreiben. Melanie Mohr hat sich mit Yeay ein Ziel gesetzt: Yeay soll die #1-Plattform für die Generation Z sein – und zwar international. Die kürzlich eingeholte Finanzierungsrunde von 4,4 Mio Euro könnte die App dabei erheblich unterstützen.

 

Get(it)Now: Supply chain at its best

Von einigen Durchstartern in der Lebensmittellieferservice-Szene haben wir bereits viel gehört. Mit GetNow hat ein solcher Anbieter jetzt auch in Deutschland Fuß gefasst. Das Unternehmen startete 2015 und beliefert München und Berlin. Ein entscheidender Vorteil beim GetNow-Modell ist, dass der Lieferdienst kein eigenes Lager benötigt: die rund 10.000 Produkte bezieht das Startup nämlich aus den METRO-Großmärkten. Das ermöglicht, neben Tiefkühlkost und Waren des täglichen Bedarfs auch Frischwaren, Obst und Gemüse, sowie Feinkost anzubieten. Kunden haben die Möglichkeit ihre Bestellung 90 Minuten nach Aufgabe zu erhalten. Wie genau GetNow in diesen 90 Minuten theoretisch 70% der deutschen Bevölkerung beliefern könnte, weiß der Partner storelogix – aber dazu später mehr.

 
Auch ein einstündiges Lieferzeitfenster ist von Montag bis Samstag vom Kunden wählbar. Die Kosten für die Lieferung – übrigens mittels DHL – betragen 4,99 Euro. Ab einem Einkaufswert von 60 Euro ist die Lieferung kostenlos. Das ist nicht alles: auch können die Kunden einen Abo-Service nutzen, um so bestimmte Bestellungen in regelmäßigen Abständen zu erhalten. Die Kooperation mit den METRO-Märkten läuft so gut, dass der Kooperationsvertrag kürzlich um fünf weitere Jahre verlängert wurde. Damit erhält GetNow zudem die Exklusivrechte auf deutschlandweite Niederlassungen an den Standorten der Metro-Märkte. Der Geschäftsführer von GetNow, Dr. Dominik Reinartz, sieht in der Kooperation einen entscheidenden Hebel, um ein wesentliches Ziel zu erreichen. In zwei bis drei Jahren möchte das Startup an gut 24 Metro Standorten deutschlandweit vertreten sein.

 

Innovation zwischen Nische und Masse

Ein drittes und letztes Startup möchten wir Euch vorstellen, das mit einer Sache ganz besonders punktet: Innovation und Personalisierung.
Fitness Apps gibt es mittlerweile viele und einige davon zeichnen sich durch grandiose Konzepte aus. Siehe runtastic, Freeletics und Keller Sports mit seiner App Keller sMiles. Was diese drei Beispiele vereint: sie zielen alle auf die Fitness-Motivation der Nutzer ab. #abgerechnetwirdamstrand und so.
2015 kamen dann zwei unternehmensbegeisterte Studenten mit einer App um die Ecke, die sowohl die Nische, als auch die Masse ansprechen sollte. Die Nische der Yoga-Liebhaber, aber auch diejenigen, die nach einem Fitnessaspekt streben, sollten sich von der App begeistern lassen. Jetzt ist aber Yoga nicht unbedingt als der Sport bekannt, der einen bereits nach fünf Minuten zum schwitzen bringt. Genau dem haben sich die Gründer Pascal Klein und Robin Pratap angenommen und starteten mit einem Ansatz, der Yoga ein wenig revolutionieren sollte. Asana Rebel unterstützt dabei Yoga-Sessions in den Alltag von allen superbeschäftigten Usern zu integrieren. Und das ganz auf deren persönliche Bedürfnisse und Ziele abgestimmt und zugeschnitten. Wer also nach einem entspannten Ausgleich nach der Arbeit sucht, oder wer sich mit Power-Einheiten so richtig auslasten möchte: Mit Asana Rebel und den dazugehörigen Trainings-Videos ist jeder Nutzer bestens für seine tägliche Feeling-Good Portion ausgestattet. Hinzu kommt, dass auf der App auch das entsprechende Equipment angeboten wird. Ein weiterer Aspekt, der sich kundenbindend auswirken kann, da dieser bei einem Anbieter bleiben kann.

 

Was wir daraus lernen:

Diese drei Startups zeigen, dass es die Mischung aus einzelnen Faktoren und Aspekten macht. Drei der Hauptakteure der genannten Unternehmen werden am 4. Juli 2018 auf der K5 FUTURE RETAIL CONFERENCE in Berlin auf der Bühne stehen. Dort werden sie die Teilnehmer an ihrem Werdegang, ihren Learnings und Future Projects in spannenden Keynotes teilhaben lassen. Zusätzlich wird GetNow mit seinem Partner Storelogix in einer Session den Service des Anbieters veranschaulichen.
 
E-Mail

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Wir sehen uns am 3. und 4. Juli in Berlin – Be there or be square!

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